Daten sichern: Cloud, USB Stick, Fest­platte, DVD

Die Digitalfotos an die Verwandten schi­cken, eine Sicher­heits­kopie der Fest­platte speichern, oder die wichtigsten Dokumente immer parat haben: Wer sich mit diesen Aufgaben auseinander­setzt kommt an mobilen Daten­speichern nicht vorbei. Es gibt aber ganz verschiedene Wege, die eigenen Daten zu speichern. Mehr

Daten speichern – Auf der Scheibe

Ein lang bewährtes Medium zur Daten­speicherung ist die Scheibe. Anfangs war es die CD, dann kam die DVD und heute gibt es die Blu-ray. Mit dem Fort­schritt kam auch mehr Speicher­kapazität. Schafft eine normale CD-Rom gerade mal 700 Megabyte, sind es bei der DVD schon 5 Gigabyte. Am meisten Speichervolumen bietet die Blu-ray mit mindestens 25 Gigabyte. Wer auf eine der Scheiben speichern will, braucht einen entsprechenden Brenner, der die Daten auf die jeweiligen Rohlinge lasert. Die Scheiben haben einen Vorteil: Sie sind kostengünstig in der Anschaffung und komfortabel im Trans­port. Bei vielen Computern gehört ein DVD-Brenner zur Grund­ausstattung, bei moderneren sogar der Blu-ray-Brenner. Zudem lassen sich gespeicherte Filme oder Fotos nicht nur am Computer sondern auch über DVD- oder Blu-ray-Spieler anschauen. Die Lebens­dauer ist allerdings begrenzt und auch die Speichergröße ist limitiert.

Daten speichern – Auf der Platte

Neben den Wechselmedien CD, DVD oder Blu-ray empfiehlt es sich, Daten auf externen Fest­platten zu speichern. Die gibt es, wie im Falle des USB-Sticks, in sehr kleiner kompakter Form als Flash-Speicher mit wenigen Gigabyte. Große 3,5 Zoll Fest­platten können zwar bis zu mehreren Terabyte speichern, benötigen jedoch eine externe Strom­versorgung. Das ist bei den etwas kleineren 2,5 Zoll Fest­platten nicht nötig. Sie ziehen ihren Strom direkt aus den USB-Anschlüssen am Computer und können daher auch sehr gut unterwegs am Notebook oder Netbook einge­setzt werden. Gleiches gilt für die kompakten Fest­platten mit großem Flash-Speicher. Gerade diese sind aber in der Anschaffung oft teuer. Eines eint alle Arten von externer Fest­platten: Ihre Lebens­dauer ist wesentlich höher als bei CDs, DVDs oder Blu-rays.

Daten speichern – In der Wolke

Eine recht moderne Form seine Daten zu speichern, sind Cloud­dienste. Der Nutzer lädt seine Daten dabei in einen Onlinespeicher, die Cloud (eng­lisch für Wolke). Er kann dann über­all von jedem internet­fähigen Gerät auf diese Daten zugreifen. Auf Wunsch kann er seine Daten, zum Beispiel Fotos oder den Terminkalender auch mit anderen Menschen teilen. Cloud­dienste haben allerdings einen entscheidenden Nachteil: Es fehlt an klaren Daten­schutz­stan­dards. Da viele Anbieter im Ausland sitzen und die Server auf der ganzen Welt stehen, ist deutsches Daten­schutz­recht schwer anwend­bar. Sensible Daten haben in der Cloud daher nichts zu suchen. Wer viel Speicher benötigt, muss außerdem monatliche oder jähr­liche Gebühren einplanen. Zwischen 1 und 25 Gigabyte gibt es bei vielen Anbietern kostenlos.

Tests

Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test Test

Netz­werk­fest­platten (NAS) im Test Die besten Fest­platten für die private Cloud

16.05.2019 - Cloud-Speicher­dienste wie Dropbox, iCloud und Co sind praktisch. Doch nicht jeder will seine Daten auf Servern irgend­eines Konzerns deponieren. Die Alternative zum Cloud-Dienst: Netz­werk­fest­platten (NAS), die Sie sich zur privaten Cloud daheim ausbauen können. Die Stiftung Warentest hat acht Lösungen von vier Anbietern geprüft. Hier lesen Sie, wie gut sich die privaten Clouds etwa via App bedienen lassen, wie gut sie funk­tionieren – und wie sicher die Daten lagern. Der Test zeigt große...Zum Test

Cloud-Dienste im Test Test

Cloud-Dienste im Test Der Testsieger kommt aus Deutsch­land

24.04.2019 - Dropbox, Google Drive und Apples iCloud kennt fast jeder. Hier können Nutzer Fotos und Dokumente ablegen und haben jeder­zeit von über­all Zugriff darauf. Die Stiftung Warentest hat elf Cloud-Dienste untersucht. Der Test klärt die wichtigsten Fragen: Welche Cloud ist die beste? Wer punktet mit starken Sicher­heits­funk­tionen? Und wie können Nutzer ihre Daten verschlüsseln, damit Cloud-Betreiber sie nicht einsehen können? Erfreuliches Test­ergebnis: Ganz vorne liegt ein deutscher Anbieter.Zum Test

Privatsphäre im Netz Test

Privatsphäre im Netz Wie Sie Verfolger abschütteln

26.02.2018 - Facebook, Google, Apple, Amazon: Heimlich, still und leise sammeln Firmen online Daten über Sie. Smarte Applikationen verführen Nutzer dazu, zu viel über sich preis­zugeben. Unsere zehn Tipps helfen Ihnen, die Schnüff­ler abzu­hängen – zum Beispiel, indem Sie alternative Dienste nutzen, Tracking­blocker nutzen und Ihre Identität verschleiern. Zu stressig? Suchen Sie sich die Punkte heraus, die Ihnen wichtig und mach­bar erscheinen. Jeder Ratschlag, den Sie umsetzen, schützt Sie.Zum Test