Foto­buch und Fotos drucken, Bild­bearbeitung

Zu hell, zu dunkel, zu wenig Kontrast, schräger Horizont, rote Augen - beim Fotografieren kann viel schief gehen. Im digitalen Zeit­alter ist die Korrektur solcher Fehler dank moderner Bild­bearbeitungs­programme oft nur eine Sache weniger Mausklicks. Die Stiftung Warentest hat Bildbearbeitungsprogramme getestet, sowohl kosten­pflichtige als auch Gratis­programme. Ergebnis: Kauf­programme bieten mehr, aber auch Gratis­programme sind durch­aus brauch­bar. Gut bewertete Bild­bearbeitungs­programme sind schon für weniger als 100 Euro zu haben. Mehr

Auto­matik: Bilder optimieren mit einem Klick

Wer sich nicht tiefer in die Hand­habung der Programme einarbeiten möchte, ist dank­bar, wenn ihm die Software möglichst viel abnimmt. Die auto­matische Optimierung mit einem Mausklick liefert bei mehreren Programmen über­zeugende Ergeb­nisse, beispiels­weise Adobe Photo­shop Elements, ACDSee, Corel Paint­Shop, Magix Foto Premium, Zoner Photo Studio Professional und Google Picasa.

Manuell per Hand bearbeiten

Wenn die auto­matische Optimierung keine zufrieden­stellenden Ergeb­nisse liefert, müssen die Bilder manuell bearbeitet werden. Dazu stehen dem Nutzer zahlreiche Werk­zeuge zur Verfügung, mit denen er beispiels­weise ausgewählte Teile des Bildes nach­schärfen, aufhellen, in der Farbe verändern und ausschneiden kann. Die Möglich­keiten der manuellen Bild­bearbeitung bei den einzelnen Programmen schwanken zwischen üppig und rudimentär.

Archi­vieren und präsentieren

Bild­bearbeitungs­software hilft auch bei der Archi­vierung und Präsentation. Der Nutzer kann die Fotodateien damit auch für die Produktion von individuellen Fotobüchern oder Fotokalendern vorbereiten. Welche Fotodienste dabei gute Qualität liefern, hat die Stiftung Warentest auch geprüft. Die meisten Programme ermöglichen dem Nutzer auch, Bilder zu Diaschauen zusammen­zustellen. Manche können solche Bilderschauen sogar als Video-DVD exportieren, die jeder DVD-Player abspielen kann. Anspruchs­volle Sortier- und Bearbeitungs­funk­tionen benötigen übrigens recht viel Speicher und schnelle Prozessoren. Für betagtere Rechner sind ressourcensparende Programme wie beispiels­weise ACDSee recht gut geeignet.

Brillante Ausdrucke mit Tinten­strahl­druckern

Wer seine schönsten Fotos nicht nur auf dem Bild­schirm anschauen oder vorführen will, sondern gerne gerahmt im Wohn­zimmer aufhängen oder verschenken möchte, kann seine Bilder entweder im Foto­labor seines Vertrauens ausbelichten lassen oder selber ausdrucken. Tinten­strahl­drucker liefern dabei in der Regel sicht­bar bessere und brillantere Ergeb­nisse als Farblaser­drucker. Bei ihren Druckertests prüft die Stiftung Warentest regel­mäßig auch die Qualität der Foto­ausdrucke. Mit gängigen Druckern können Nutzer Bilder bis DIN A4-Größe ausdrucken. Sehr gute Farbfoto­ausdrucke sind schon mit Druckern für weniger als 100 Euro möglich. Die Tinten­kosten für einen sehr guten DIN A4-Foto­ausdruck liegen etwa bei einem Euro. Hinzu kommen die Kosten für spezielles Fotopapier, auf dem die Foto­ausdrucke wesentlich brillanter wirken als auf normalem Kopierer­papier.

Tipps und Tricks

Kamera und Bild­bearbeitungs­programm sind letzt­endlich Werk­zeuge, die dem Fotografen dabei helfen, seine Ideen umzu­setzen. Sein Blick, seine persönliche Wahr­nehmung der Umwelt sind für die Wirkung und Qualität eines Bildes letzt­lich entscheidend. In ihrer Zeit­schrift test veröffent­lich die Stiftung Warentest jeden Monat einen Fototipp. Zahlreiche Tipps und Tricks für gute Fotos sind auch im Ratgeber der Stiftung Warentest Fotografieren – Zeichnen mit Licht zu finden.

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