Schufa und Auskunftei

Die Schutz­gemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) handelt mit Finanz­daten von Privatleuten. Bei ihr erkundigen sich Banken, Versandhändler oder Mobil­funk­unternehmen über die Kreditwürdig­keit ihrer Kunden und über deren Zahlungs­verhalten. Umge­kehrt wollen Verbraucher wissen, warum ein Kredit- oder Handy­vertrag nicht zustande gekommen ist. Mehr

Fünf große Auskunfteien

Die Schufa ist aber nicht die einzige Auskunftei in Deutsch­land. Auch Boni­versum, Bürgel, Deltavista und Infoscore Consumer Data sammeln und speichern Daten über laufende Verträge und Zahlungs­verpflichtungen sowie Informationen über Mahn­verfahren, Privat­insolvenzen oder Haftbefehle. Finanztest hat die kostenlosen Eigen­auskünfte dieser fünf großen Wirt­schafts­auskunfteien untersucht zum Test Eigenauskünfte. Die Informationen waren über­wiegend schlecht verständlich und muteten den Verbrauchern auch optisch einiges zu. Wie wir uns eine über­sicht­liche und informative Eigen­auskunft vorstellen, sehen im Test Eigenauskünfte.

Verbraucher hat Auskunfts­recht

Jeder Bürger hat seit April 2010 ein Auskunfts­recht bezüglich der zu seiner Person gespeicherten Daten. So sieht es das Bundes­daten­schutz­gesetz vor. Einmal im Jahr muss diese Eigen­auskunft kostenlos sein. Die Firmen müssen dem Verbraucher auch sagen, woher sie die Informationen haben und sie müssen falsche Daten berichtigen. Für das Anfordern einer Eigen­auskunft hat Finanztest einen Mustertext entworfen.