test warnt Meldung

Schon die Internet­adressen machen jeden Schnäpp­chenjäger hell­wach: kaufen-leicht­gemacht.com, tech­star24.com, factory-store.net oder electro­handel-discount.com – alles Läden mit unschlagbar güns­tigen Preisen, mit einer seriösen Home­page, mit glänzenden Produktfotos, professionell formuliertem Klein­gedruckten, Impressum, oft sogar mit Zertifikaten. Doch es sind „Fake Shops“: Sie wirken täuschend echt, sind aber nur auf Betrug aus. Teils kopieren sie die Seiten bekannter Versandhäuser oder Marken.

Für Kriminelle ist es kein Problem, solche Seiten zu programmieren. Die Göttinger Polizei verhaftete einen 33-Jährigen, der drei Dutzend solcher Shops betrieb. Dort kauf­ten mehr als 1 600 Kunden ein. Sie sind ihr Geld los, die Ware kam nie. Ähnliche Fälle gibt es bundes­weit, warnt das Bundes­kriminal­amt, und es werden immer mehr. Oft halten die Täter die Besteller monate­lang hin mit angeblichen Liefer­schwierig­keiten. Wenn sie liefern, ist es Billigware.

Tipp: Vorsicht bei extrem nied­rigen Preisen. Suchen Sie den Shop mit Begriffen wie „Probleme“ oder „Beschwerden“. Achten Sie auf Gütesiegel wie „Trusted Shops“. Prüfen Sie dort auf der Home­page, ob das Siegel echt ist. Recht­schreib­fehler sind ein starkes Indiz für einen Fake Shop, ebenso unmögliche Telefon­nummern wie 0 12/34 56 78 90.

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