test warnt Unerwünschte Pakete

2

Kabelnetz­betreiber werben intensiv für Telefon- und Internetflatrates. Kabel Deutsch­land zum Beispiel bewirbt die Flatrates mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde ab 19,90 Euro im Monat. Für das gleiche Geld bietet die Telekom gerade mal einen Telefon­anschluss mit 120 Freiminuten. Doch die tatsäch­lichen Kosten stehen in den Fußnoten: Der Preis gilt nur für 12 Monate. Der Vertrag läuft jedoch mindestens 24 Monate. Ab dem 13. Monat kosten die Flatrates das Doppelte. Hinzu kommt ein Sicher­heits­paket – für die ersten Monate kostenlos. Doch ab dem vierten Monat bucht Kabel Deutsch­land dafür 3,98 Euro vom Konto. Genauso verfahren Kabel BW und Unitymedia. Jeder Neukunde bekommt das Paket. Es lässt sich bei der Bestellung nicht deaktivieren. Wer das Sicher­heits­paket nicht möchte, muss schriftlich kündigen. Doch damit ist es offen­bar nicht getan: Mehrere test-Leser berichten, dass sie das Sicher­heits­paket sofort nach Vertrags­schluss gekündigt haben. Trotzdem buchte Kabel Deutsch­land ab dem vierten Monat 3,98 Euro mehr ab.

Tipp: Prüfen Sie die Abbuchungen von Ihrem Konto. Wider­sprechen Sie falschen Beträgen. Den Computer schützen Sie billiger mit eigener Sicherheitssoftware.

2

Mehr zum Thema

2 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

greathosannah am 03.12.2011 um 14:54 Uhr
Stress ohne Ende

Kann Karawits Erfahrung nur bestätigen. Besagtes Unternehmen versucht nach meiner Erfahrung den Kunden zu zermürben. Zuerst erhält man zum DSL-Paket einen Kabelvertrag dazu, den man nie abgeschlossen hat. Auf telefonische Nachfrage wird einem gedroht, man könne auch wegen Schwarzsehens angezeigt werden. Dann wird auf den schriftlichen Widerruf (per Einschreiben) mit besagten unsinnigen Schreiben reagiert. Weitere Nachfragen ergeben dann, das Einschreiben sei an die falsche Adresse geschickt worden, obwohl genau diese Adresse für Widerrufe im Vertrag angegeben worden ist. Bei alldem bekommt man natürlich nie einen Mitarbeiter ans Telefon oder 's Gesicht, der etwas entscheiden oder beeinflussen kann ("...bin ja nur Auftragnehmer, kein Mitarbeiter."). Alles in allem wendet man also Stunde für Stunde dafür auf, um einen nicht abgeschlossenen Vertrag wieder loszuwerden. Service gibt es nicht. Jeder andere Anbieter dürfte vertrauenswürdiger sein.

karawit am 30.08.2011 um 00:46 Uhr
Titel Fehlanzeige - Tipp Seifenblase

Nach meiner Meinung sind unerwünschte Pakete nicht bestellte dicke Katalogzusendungen die meinen Postkasten zumüllen.
Nur das eine Wort "Abzocke", mit Zusatz Kabel Deutschland, bei Google eingegeben, ist ein Beispiel von vielen für die unglaublichen, jahrelang andauernden Tricks und Fallen übelster Art.
Mein Titel: " Nicht endende Abzocke an den Pranger gestellt."
Und nun zur Seifenblase Tipp - "Widersprechnen Sie falschen Beträgen"
Darauf geschieht dann folgendes: Es kommt eine Antwort, vorgefertigt aus der Schublade, die mit der Tatsache nicht identisch ist. Bemüht man sich um Richtigstellung, kommt ein anderes Schreiben, ebenfalls nur Unsinn. Das setzt sich so weiter fort in der Hoffnung, irgendwann gibt der Kunde genervt auf. Geht es weiter bis zum Eingeständnis eines Fehlers von KD und man glaubt die Sache endlich erledigt zu haben, folgt der Hammer: In der nächsten Rechnung wird der Betrag trotzdem gefordert.
Mein Tipp ist leider durch den begrenzten Text nicht möglich