test warnt Meldung

Den Zorn des Gerechten zu reizen, ist die neue Masche von Internetbetrügern. Per E-Mail versenden sie gefälschte Rechnungen, zum Beispiel von der Gebühreneinzugszentrale GEZ: „445,99 Euro wegen nicht rechtzeitiger Anmeldung der Internetverbindung“. Das ist so frech, dass vielen Empfängern der Kragen platzt. Und genau das ist gewollt: In blinder Wut ­öffnen die Nutzer ungestüm die Rechnung im E-Mail-Anhang, um eine geharnischte Antwort zu schreiben – ein fataler Fehler. Denn im E-Mail-Anhang steckt ein Schadprogramm. Solche sogenannten Trojaner ermög­lichen es Computerhackern, unbemerkt den Rechner auszuspionieren. Zum Beispiel Passwörter, wenn der Besitzer sich fürs Homebanking oder bei ebay einloggt. Oder sie können den Computer als Spam-Schleuder missbrauchen, der Millionen Nutzern nervigen Werbemüll schickt.

Ähnliche gefälschte Rechnungen gingen auch im Namen der 1&1 Internet AG, von ebay und Telekom her­aus. Die Firmen können sich dagegen kaum wehren.

Tipp: Mail-Anhänge von unbekannten Absendern sollten Sie gar nicht öffnen – und wenn doch, vor dem Öffnen mit einer Anti­viren-Software prüfen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 333 Nutzer finden das hilfreich.