test warnt Meldung

Verbraucherschutz – unter diesem Namen wollen auch Trittbrettfahrer Geschäfte machen. Mit den Verbraucherzentralen der Länder, mit dem Dachverband vzbv oder der Stiftung Warentest haben sie nichts zu tun.

Beispiel „Verbraucherzentrale für Kapitalanleger“: Sie will das Vertrauen von Aktionären gewinnen. Nun wurde ihr der Namenszusatz „Verbraucherzentrale“ gerichtlich verboten.

Beispiel „Verbraucherschutz Deutschland“: Er verspricht Hilfe bei Werbeanrufen, kassiert aber eine saftige Gebühr für den Eintrag in die „Robinson-Liste“, den der Listenbetreiber selbst gratis anbietet. Ähnlich verfahren der Deutsche Verbraucherdienst, die Verbraucherschutzhilfe und der Verbraucherschutzservice.

Beispiel „privateverbraucherberatung.de“: Sie bietet Infos – für 119 Euro. Ein Abo von test ist besser und kostet nur 44,40 Euro.

Beispiel „www.verbraucherschutzzentrale.eu“: Auch hier gibt es Infos, aber unter einer teuren 0900-Nummer. Der Chef, Wolfgang Glaser, betreibt auch www.verbraucherdienste.

Tipp: Fallen Sie nicht auf selbsternannte Verbraucherschützer herein. Verlassen Sie sich nur auf die Verbraucherzentralen, den vzbv und die Stiftung Warentest.

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