test warnt Meldung

„3 000 Hausaufgabentipps, jetzt anmelden,  Xbox  gewinnen“ stand auf der Internetseite. Das war genau das, was der 15-jährige Patrick brauchte. Klar, dass er Namen und Adresse  eingab. Die Tipps konnte man zwar vergessen – aber die Xbox ...

Doch von der hörte er nie mehr etwas. Stattdessen kam eine Rechnung. Patrick habe ein Abo abgeschlossen, hieß es: 7 Euro monatlich, Laufzeit 24 Monate. Ein teurer Klick!

In den Verbraucherzentralen gibt es massenweise Beschwerden über solche Internetdienste. Da geht es um Lehrstellen, Intelligenztests, Sternzeichen, Basteln, Tattoos oder anderes. Oft locken Gewinne, Gratisproben, Frei-SMS. Meist heißt es: „Heute gratis“, doch am nächsten Tag verwandelt sich das Angebot in ein Abo. Merken kann das aber nur, wer nach unten scrollt und das Kleingedruckte durchforstet. Die Verbraucherzentralen raten, nicht zu zahlen. „Es ist kein wirk­sa­mer Vertrag entstanden“, meint Juristin Ines Nitsche vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Denn die Kosten wurden versteckt. Weil oft auch die Widerrufsbelehrung fehlt, ist ein Widerruf jederzeit möglich. Der vzbv hat schon mehrere Anbieter abgemahnt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 94 Nutzer finden das hilfreich.