test warnt Straßenpiraterie

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test warnt - Straßenpiraterie

Sommer­schluss­verkauf. Wer sich jetzt neu eindeckt, braucht Platz im Schrank und will alte Klamotten loswerden. Gut, dass es Altkleider-Container gibt. Da wird das Ausmisten noch zur guten Tat. Für Hilfs­organisationen wie das Rote Kreuz sind diese Einnahmen sehr wichtig. Etwa 750 000 Tonnen Altkleider landen jedes Jahr in Containern. Das bringt rund 375 Millionen Euro. Die Preise haben sich seit 2010 fast verdoppelt auf etwa 500 Euro je Tonne. Dennoch kommt bei Hilfs­organisationen immer weniger an. Geschäftemacher haben das Feld entdeckt. Sie stellen über­all illegal Container auf.

In Stutt­gart legten die Behörden auf einen Schlag 315 Container eines Abzo­ckers still. In Berlin-Lichten­berg waren 86 Prozent der Container illegal. „Straßenpiraterie“, schimpft das Bezirks­amt. Nicht mitgezählt sind die Behälter, die legal auf Park­plätzen vor Supermärkten stehen. Da streichen Gewerbefirmen und der Supermarkt den Erlös ein. Nun wollen auch viele Kommunen ins Sammeln einsteigen. Auch die H & M-Textilgeschäfte nehmen Altkleider an und gewähren dem Kunden dafür Rabatte beim Einkauf.

Tipp: Illegale Container sind kaum zu erkennen, ein Rotes Kreuz als Logo ist leicht zu fälschen. Wer sicher­gehen will, ruft bei einer örtlichen Hilfs­organisation an oder sieht unter www.fairwertung.de nach.

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BÄRENHOF32 am 26.07.2013 um 08:43 Uhr
ALTKLEIDERSAMMLUNG

Ich gebe meine Altkleider nur bei den bekannten Hilfsorganisationen ab.
Die Werbung von verschiedenen "Abzockerfirmen" welche leider immer
öfter im Briefkasten landen, werfe ich gleich weg. Zumal bei solchen
Firmen meist kein Name der sammelnden Organisation und eine
Telefonnummer dabeisteht.
Leider werden die Strassensammlungen immer weniger.Das Rote Kreuz
sammelt aber bei uns 1x monatlich sie Altkleider in einem Contaier.
Dort stehen auch Wagen und Mitarbeiter des DRK.
So bin ich mir wenigstens sicher, dass meine Altkleider nicht an irgend-
welche " Geschäftemacher" gerät