test warnt Schreiben von falscher Kanzlei

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test warnt - Schreiben von falscher Kanzlei
Betrug. Die Home­page sieht echt aus. Tatsäch­lich gibt es unter der angegebenen Adresse keine Kanzlei. © Screenshot Stiftung Warentest

Betrüger geben sich als Anwälte aus und versuchen, ältere Menschen um ihr Geld zu bringen: Wir sagen, wie die Masche funk­tioniert und wie Sie auf Nummer sicher gehen.

Angeblicher „Vorpfändungs­beschluss“

Die Rechts­anwalts­kammer (RAK) Köln warnt vor der angeblichen Rechts­anwalts­kanzlei „Dr. Herzog & Partner“. Diese Fake-Kanzlei soll bundes­weit vor allem an ältere Menschen Schreiben verschickt haben mit der „Ankündigung des gericht­lichen Vorpfändungs­beschlusses“. Die Betroffenen würden darin aufgefordert, Zahlungen ins Ausland zu leisten.

Diese Kanzlei gibt es gar nicht

Die auf der Kanzlei-Home­page kanzlei-herzog-partner.com genannten angeblichen Rechts­anwälte „Dr. Klaus Herzog“, „Christiane Schilling“ und „Jur. Benedikt Ock“ sind laut RAK Köln keine zugelassenen Rechts­anwälte. Die Kammer hat deswegen bei der Staats­anwalt­schaft Köln Straf­anzeige erstattet. „Hier wird versucht, Mitbürger zu betrügen und sie mit geschickt gefälschten Briefen zu einer Zahlung zu bewegen“, sagt Martin W. Huff, Geschäfts­führer der Rechts­anwalts­kammer Köln.

So kommen Sie falschen Anwälten auf die Schliche

Ob eine Person als Anwalt tätig sein darf, können Sie online mit einem Blick ins bundes­weite Rechtsanwaltsregister prüfen. Es listet alle zugelassenen Anwälte und wird von den 27 regionalen Rechts­anwalts­kammern tages­aktuell gepflegt.

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