test warnt Meldung

Stellt man sich so einen Bettler vor? Bestens gekleidet, Hemd und Anzug, dazu ein schi­cker Mercedes? In diesem Outfit stand ein Betrüger in Nürn­berg an der Straße und winkte seine Opfer zu sich. Wer an einen Notfall glaubte und helfen wollte, bekam eine rührende Geschichte serviert: Die Mutter sei soeben gestorben, deshalb müsse er sofort nach Paris, aber wie das Leben so spielt – ausgerechnet jetzt ist kein Bargeld im Portemonnaie, die Kreditkarte funk­tioniert nicht. Ob man netter­weise mit einem kleinen Betrag aushelfen könne?

Bereits zwei Betrüger fest­genommen

Einige Leute gaben Geld, andere erstatteten Anzeige. Ein Passant, der dem Mann Geld gegeben hatte und nach noch mehr gefragt wurde, ging zum Schein darauf ein. Auf dem Weg zum Geld­automaten verständigte er die Polizei, während der Luxus-Bettler im Auto hinter ihm herfuhr. Als der den Streifenwagen sah, gab er jedoch Gas und flüchtete. Die Polizei hat bereits zwei Betrüger fest­genommen. Doch die Masche geht weiter.

Polizei: Möglichst schnell 110 anrufen!

In anderen Fällen fragten die Täter auch nach persönlichen Daten wie Bank­verbindung und Wohn­ort. Die Polizei bittet, Kenn­zeichen, Auto­typ, Datum, Uhrzeit und Ort möglichst schnell unter Telefon 110 zu melden.

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