test warnt Luxus-Bettler mit Mercedes

24.01.2018
test warnt - Luxus-Bettler mit Mercedes
© Thinkstock

Stellt man sich so einen Bettler vor? Bestens gekleidet, Hemd und Anzug, dazu ein schi­cker Mercedes? In diesem Outfit stand ein Betrüger in Nürn­berg an der Straße und winkte seine Opfer zu sich. Wer an einen Notfall glaubte und helfen wollte, bekam eine rührende Geschichte serviert: Die Mutter sei soeben gestorben, deshalb müsse er sofort nach Paris, aber wie das Leben so spielt – ausgerechnet jetzt ist kein Bargeld im Portemonnaie, die Kreditkarte funk­tioniert nicht. Ob man netter­weise mit einem kleinen Betrag aushelfen könne?

Bereits zwei Betrüger fest­genommen

Einige Leute gaben Geld, andere erstatteten Anzeige. Ein Passant, der dem Mann Geld gegeben hatte und nach noch mehr gefragt wurde, ging zum Schein darauf ein. Auf dem Weg zum Geld­automaten verständigte er die Polizei, während der Luxus-Bettler im Auto hinter ihm herfuhr. Als der den Streifenwagen sah, gab er jedoch Gas und flüchtete. Die Polizei hat bereits zwei Betrüger fest­genommen. Doch die Masche geht weiter.

Polizei: Möglichst schnell 110 anrufen!

In anderen Fällen fragten die Täter auch nach persönlichen Daten wie Bank­verbindung und Wohn­ort. Die Polizei bittet, Kenn­zeichen, Auto­typ, Datum, Uhrzeit und Ort möglichst schnell unter Telefon 110 zu melden.

24.01.2018
  • Mehr zum Thema

    test warnt Jobangebot per Video-Ident

    - Ein neuer Job, schnell und ohne Vorstellungs­gespräch: Das bieten Betrüger im Internet, teils bei Ebay, teils bauen sie Seiten großer Firmen nach. Bewerber sollen ihren...

    Betrug mit Fake­shops Gefahr bei Vorkasse und Nied­rigst­preis

    - In der Vorweihnachts­zeit haben Betrüger Hoch­konjunktur: Sie richten Fake­shops ein, kassieren per Vorkasse, liefern aber nicht. Aktuell locken sie mit Ware von Nike zu...

    Neue Betrüger­masche Mit fremder Apple-ID shoppen gehen

    - In China klappte es schon: Kriminelle verschafften sich Zugang zum Apple-Account argloser Nutzer und kauf­ten auf deren Rechnung ein. Betroffen waren Nutzer, die mit dem...