test warnt Kein Geld für Bello

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test warnt - Kein Geld für Bello

Mit großen Hoff­nungen hinein, mit viel weniger Geld wieder heraus. So geht es Bewerbern, die an unseriöse Model­agenturen geraten. Abzo­cker versprechen Auftritte in Film und Fernsehen. Viel muss man dafür nicht können, nur für Fotos bereit­stehen. Um auch Leute auszunehmen, die sich das nicht trauen, verlegen sich clevere Agenturen auf Haustiere. Da steht dann Bello Modell und verdient ein paar Extra-Leckereien für den Fress­napf. „Liebe Tierfreunde, wir suchen tierische Darsteller. Wir erwarten keine Kunst­stücke“, verspricht zum Beispiel die Agentur „talenTIERt“.

Das ist die Werbung. Die Wahr­heit ist ernüchternder. Bevor die Karriere beginnen kann, müssen Frauchen und Herr­chen erst­mal zahlen: für die Aufnahme in eine Daten­bank, in der Tier­art, Rasse, Name, Gewicht, Tier­arzt, Versicherung stehen. Jurist Joachim Geburtig von der Verbraucherzentrale (VZ) Rostock: „Da sind 299, teils sogar 349 Euro fällig.“

Der VZ Nieder­sachsen berichteten Tierhalter von Agenturen, die ihnen anboten, statt der Gebühr ein Abonnement für eine Zeit­schrift abzu­schließen. Ihr Eindruck: Es geht gar nicht um die Model-Karriere, sondern um den Verkauf von Abos. Wer sich darauf einlässt, hat nicht nur diese Kosten an der Backe, sondern muss auch die Leckerlis für Bello weiter aus eigener Tasche zahlen.

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