test warnt Meldung

Vermehrt berichten Urlauber, dass sie in Ferienorten beim Bezahlen mit der Kreditkarte betrogen wurden.

Komma: Die versetzte Kommastelle oder die Null zu viel tauchen häufig auf. So buchte ein Restaurant auf Madeira statt 12,50 Euro satte 1 250 Euro ab. „Bei einer Touristin in der Türkei waren es nicht 140 Euro für ein Kleid, sondern 1 400 Euro“, berichtet Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Die Betrogenen wurden beim Unterzeichnen vom Personal abgelenkt.

Kurs: Der Kunde übersieht eine Klausel im Kleingedruckten, die „Dynamic Currency Conversion“ heißt. Dabei rechnet nicht die Kartenfirma, sondern schon der Händler oder das Hotel den Betrag in Euro um. Sie wählen dabei einen teuren Umrechnungskurs und nehmen zusätzlich hohe Gebühren.

Kopie: Mancher Kellner verschwindet kurz mit der Kreditkarte zum Lesegerät. In Wahrheit zieht er ruckzuck im Hinterzimmer eine Kopie des Magnetstreifens.

  • Tipps: Geben Sie Zahlungskarten nie aus der Hand – auch nicht als Sicherheit bei Autovermietern. Unterschreiben Sie die Rechnung nicht, wenn dort kein Gesamtbetrag steht. Hat der Kunde einmal abgezeichnet, gibt es fast keine Chance, Geld erstattet zu bekommen.

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