test warnt Meldung

„Oh Schreck“, dachte test-Leserin Maria Reimelt, als am Hotelpool in Spanien ihr Portmonee gestohlen wurde. Sofort ließ sie alle Maestro- und Kreditkarten sperren. Doch wenige Stunden später wurde die Geldbörse im Hotel abgegeben. Nur das Bargeld fehlte. Erleichtert ließ die Urlauberin die Karten entsperren. Genau darauf hatten die Diebe gesetzt. Sie hatten Kopien der Karten gezogen und gingen nun für über tausend Euro auf Einkaufstour. Das braucht Frau Reimelt zwar nicht zu zahlen, aber nutzen konnte sie die Karten im Urlaub nicht mehr: „Limit überschritten“. Aus der Türkei werden ähnliche Fälle gemeldet. Zum Beispiel, dass die Karte nicht gestohlen, sondern unbemerkt kopiert wird – etwa wenn der Kellner zum Bezahlen damit im Hinterzimmer verschwindet. Weil die Opfer ihre Originalkarten behalten, schöpfen sie keinen Verdacht.

Typische Zeichen für Betrugsversuche:

  • Der Bezahlvorgang dauert ungewöhnlich lange.
  • Die Karte wird öfter durchs Lesegerät oder durch mehrere Lesegeräte gezogen.
  • Die Karte funktioniert angeblich nicht, der Kunde soll eine andere nehmen.
  • Die Geheimnummer soll mehrfach eingetippt werden.

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