test warnt Meldung

Im Alltags­stress mal eine Rechnung vergessen? „Kann passieren“, denken viele PC-Nutzer. Wenn sie böse Mails von Inkassobüros oder Anwälten erhalten, erschre­cken sie dennoch. Oft heißt es, sie hätten etwas bestellt, etwa bei der „Gesell­schaft für Energieversorgung“: 69 Euro, plus Mahnung jetzt 108 Euro. Weil das angeblich Monate her ist, glaubt mancher, da sei etwas dran, er habe es vergessen. Die Mails sind gespickt mit Drohungen, ihr Ton ist böse: „Sie haben auf unsere Mahnung nicht reagiert. Das gericht­liche Verfahren können Sie nur noch vermeiden, wenn Sie in drei Tagen zahlen.“

Viel Zeit zum Prüfen bleibt da nicht. Sie ist aber gar nicht nötig. Wer ruhig bleibt, findet mit wenigen Klicks heraus, dass es Abzocke ist. Jedes Inkassobüro muss registriert sein. Das kann man unter www.rechtsdienstleistungsregister.de checken. Gibt es keinen Eintrag, ist die Mail unseriös. Aber auch wenn eine Registrierung vorliegt, muss die Mahnung noch lange nicht korrekt sein.

Tipp: Sehen Sie sich die Konto­verbindung an. Oft sitzt die Bank in Bulgarien oder Lett­land. Lassen Sie die Sache von einer Verbraucherzentrale prüfen. Der Mail zu wider­sprechen, ist keine gute Idee. Gauner kaufen Mail­adressen. Antworten Sie, ist klar, dass die Adresse aktiv ist. Das macht sie für den kriminellen Adress­handel nur noch attraktiver.

Dieser Artikel ist hilfreich. 9 Nutzer finden das hilfreich.