test warnt Meldung

In den vergangenen Monaten registrierte die Polizei zunehmend Manipulationen an Geldautomaten. Allein im ersten Halbjahr 2008 wurden 431 Fälle gemeldet, fast so viele wie im gesamten Vorjahr, berichtet Margit Schneider von Euro-Kartensysteme. Oft bauen Kriminelle schon am Türöffner zur Bank Vorsatzgeräte ein, die den Magnetstreifen der ec-Karte auslesen. Oder sie stecken solche Geräte auf den Kartenschlitz am Geldautomaten. Die Apparate sind von so hoher Qualität, dass sie kaum zu erkennen sind.

An die Pin-Geheimzahl kommen die Gauner über Minikameras. Die verstecken sie hinter einem winzigen Loch im Rauchmelder oder in einer selbstgebauten Zierleiste überm Bildschirm im Geldautomaten. Oder sie träufeln eine Spur Öl auf die Tastatur, sodass nachher leicht zu erkennen ist, welche Zahlen ein Kunde bei der Pin-Eingabe gedrückt hat.

Eine andere Methode ist es, eine Fangschlinge in den Kartenleser zu montieren, sodass die Karte klemmt. Der Kriminelle gibt dann den hilfsbereiten Kunden: „Tippen Sie doch die Pin nochmal ein“, und schaut dabei zu. Nachdem das Opfer ohne Karte gegangen ist, öffnet er die Schlinge und hat nun Karte und Pin.

Tipp: Achten Sie auf Auffälligkeiten. Halten Sie bei der Pin-Eingabe eine Hand als Sichtschutz darüber.

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