test warnt Meldung

Sie gelten als Glücks­bringer, trotzdem heißt es: Vorsicht, wenn ein Schorn­steinfeger klingelt. Nicht jeder Mann mit rußgeschwärztem Anzug ist ein Schorn­steinfeger.

Bundes­weit sind Diebe unterwegs, die als Schorn­steinfeger verkleidet an der Tür klingeln und den Kamin über­prüfen wollen. Meist haben sie einen Kollegen im Schlepp­tau, mitunter kommt der auch einige Mi-nuten später nach. So geschehen bei einer Rentnerin im hessischen Dillenburg. Der angebliche „Geselle“ lenkte die Frau in der Küche ab, während sein „Chef“ im Ober­geschoss sämtliche Schränke durch­wühlte und den Schmuck klaute. Ähnlich erging es einer Rentnerinin Wißmar in der Wetterau. In München stieg ein falscher Schorn­steinfeger einer 82-Jährigen aufs Dach und erklärte, der Kamin brauche eine Reparatur. 3 000 Euro Anzahlung nahm er gleich mit. Im müns­terlän­dischen Greven gelang es den Gaunern, die Wohnungs­schlüssel zu stehlen. In Alzey riefen zwei „Schorn­steinfeger“ Bürger an und verlangten die Heraus­gabe ihrer Konto­daten.

Tipp: Kamin­kehrer kommen niemals ohne Voranmeldung ins Haus. Darauf weist die Schorn­steinfe­gerinnung hin. Vor allem ältere Menschen müssen aufpassen. Die Diebe haben es insbesondere auf Senioren abge­sehen.

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