test warnt Erpressung beim Fahr­zeug­verkauf

test warnt - Erpressung beim Fahr­zeug­verkauf
© iStockphoto / stevanovicigor

Der Handel über Flohmarkt­platt­formen wie Ebay-Klein­anzeigen oder Shpock boomt. Vom Apfelbaum bis zum Zylinderkolben können Privatleute alles Erdenk­liche kaufen und verkaufen. Doch es kommt immer wieder zu Betrügereien (siehe auch unsere Meldung Privatverkauf mit Paypal). Eine Betrugs­masche zielt vor allem auf Verkäufer von Fahr­zeugen ab.

Angebliche Schäden – Anrufer drohen mit Gewalt

Der Handel mit Motorrad oder Auto geht glatt, Tage später bekommen die Verkäufer einen Anruf von einer ausländischen Nummer. Der Anrufer gibt vor, ein Verwandter des Käufers zu sein und schimpft über Schäden am Fahr­zeug. Er fordert Geld. Das soll an die Western Union Bank über­wiesen werden. Falls nicht, droht er mit Gewalt.

Erpresser beob­achten den Klein­anzeigenmarkt

In Wirk­lich­keit kennen die Anrufer die Käufer nicht, sie sind Erpresser. Ihre Masche: Sie beob­achten den Klein­anzeigenmarkt und notieren die Namen und Telefon­nummern der Verkäufer. Wenn die Anzeige aus dem Netz verschwunden ist, melden sich die Kriminellen und starten ihren Erpressungs­versuch.

Tipp: Veröffent­lichen Sie bei einer Anzeige Ihre Telefon­nummer möglichst nicht. Es ist sicherer, erst über die Platt­form mit Interes­senten zu kommunizieren. Bei größeren Summen sollten Sie sich mit einem Kauf­vertrag schützen.

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