test warnt Meldung

„Hier stimmt etwas nicht“, dachte ein Bank­kunde in Paderborn. Er hatte wie gewohnt am Geld­automaten seine Pin-Geheimzahl und den gewünschten Betrag einge­geben. Doch der Geld­ausga­beschacht öffnete sich nicht. Der Kunde sah sich den Auto­maten genauer an. Und tatsäch­lich: Die Metall­schiene vor dem Schacht war nicht der echte Verschluss, sondern eine aufgeklebte Blende. Sie verdeckte den Schacht und verhinderte die Geld­ausgabe. Der Mann rief die Polizei.

Geld­scheine bleiben an Klebefolie hängen

Der Betrug, den er bemerkt hatte, beschäftigt die Beamten land­auf, landab. „Cash Trapping“ nennen sie die Masche: Bargeld-Fallen­stellen. Die aufgeklebte Blende ist auf der Rück­seite mit Klebefolie versehen. Hinter der Blende wirft der Auto­mat ordnungs­gemäß die Geld­scheine aus, aber sie bleiben an der Klebefolie hängen. Für den Kunden sieht es so aus, als bleibe der Schacht geschlossen. Sobald ein Kunde, der kein Geld erhalten hat, den Schalterraum verlässt, kommen die Täter zurück, entfernen die Blende und stecken das Geld ein.

Die Polizei rät

  • Prüfen Sie den Geld­automaten. Rütteln Sie an verdächtigen Stellen.
  • Rufen Sie die Polizei, wenn kein Geld ausgeworfen wird.
  • Bleiben Sie am Auto­maten, bis die Polizei da ist. Sonst können die Täter in der Zwischen­zeit das Geld holen.

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