test warnt Meldung

Verlockende Aussicht – mit wenigen Klicks gebucht. Doch was, wenn es die Ferien­immobilie so gar nicht gibt?

Ein Traum­haus für kleines Geld? Vorsicht, der Betrug mit Ferien­häusern boomt. Auch auf großen Internetportalen sind Gauner unterwegs. Auf ansprechend gestalteten Seiten bieten sie mit vielen Fotos Immobilien an. Der Kunde leistet die Anzahlung, reist an und sieht vor Ort, dass an der genannten Adresse kein Traum­haus steht, sondern eine Schule oder das Gemeindebüro. Doch das ist nicht der einzige Trick, mit dem die Betrüger arbeiten.

Vorsicht bei Preis­nach­lass

Ein anderer Trick: Betrüger hacken sich in das Angebot eines seriösen Vermieters ein. Sie bieten Interes­senten an, für E-Mails und die Bezahlung nicht das Buchungs­portal zu nutzen, sondern eine andere Adresse. Dafür geben sie Preis­nach­lass – und noch mehr, wenn man den gesamten Miet­preis sofort über­weist.

So schützen Sie sich

  • Wer über ein Internetportal bucht, sollte alle Mails und Zahlungen auch über das Portal laufen lassen.
  • Keine Bargeld­dienste wie Western Union oder Money Gram nutzen.
  • Nie den vollen Betrag im Voraus zahlen.
  • Mit Google Maps prüfen, ob Haus und Adresse über­einstimmen.
  • Den Vermieter persönlich anrufen.
  • Finger weg, wenn die Seite nur eine E-Mail nennt, aber Name, Anschrift und Rufnummer fehlen.
  • Der Verband Deutscher Ferienhausagenturen gibt aktuelle Warnungen heraus.

Dieser Artikel ist hilfreich. 10 Nutzer finden das hilfreich.