test warnt Meldung

Immer wieder schwappen Wellen betrügerischer E-Mails durchs Internet. Ihr Ziel: Die Empfänger sollen den beigefügten Link öffnen – und sich einen versteckten Virus, Trojaner oder andere Schad­programme einfangen. Derzeit sind es angebliche Telekom-Rechnungen und Fake-Mails von Paypal: Auf dem Konto des Kunden gebe es Probleme, also bitte den Link öffnen. Wer das tut, holt sich den Virus auf seinen PC.

Ein Punkt vor dem Klammer­affen verrät die Fälschung

Gefälschte E-Mails sehen echten Schreiben oft täuschend ähnlich. Häufig tragen die Adress­zeilen gängige Endungen, etwa rechnungonline.@telekom.de. Erst bei genauem Hinsehen fällt der Punkt vor dem @ auf – klares Indiz für eine Fälschung. Auch auf die Endung „rechnung.pdf“ ist kein Verlass. Sie lautet in Wahr­heit „rechnung.pdf.exe”, aber das zeigt Wind­ows nicht an, sondern verschluckt das „exe“.

Im Zweifels­fall erst den Absender googeln

E-Mails von unbe­kannten Absendern sind häufig Betrug. Gefälschte Mails haben oft viele Recht­schreib­fehler. Ein Hinweis ist auch, dass sie nie konkret sagen, worum es geht, sondern auf den Link verweisen. Im Zweifels­fall googeln Sie den E-Mail-Absender. Meist hat er bereits einen schlechten Ruf im Internet. Öffnen Sie nie Mails mit „zip“- oder „exe“-Anhang, auch nicht wenn sie von einem Freund sind. Sein Account kann gehackt sein. Rufen Sie ihn lieber an.

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