Abzock-Mails. Betrüger versuchen, mit Corona­hilfen Kasse zu machen.

Es gab bereits etliche Berichte über Betrüger, die sich die Corona-Sofort­hilfe von Bund und Ländern unter den Nagel gerissen haben. Weniger bekannt ist, dass auch hilfs­bedürftige Unternehmen und Selbst­ständige Betrugs­opfer sind.

So gehen die Cyberkriminellen vor

Die Betrüger schi­cken Mails an Firmen, die Coronahilfe bezogen haben, bitten diese ein Formular auszufüllen und es an eine genannte E-Mail-Adresse zu schi­cken. So greifen die Kriminellen zunächst Daten ab. Einigen ist es auch gelungen, mit „Rück­forderungen“ von Unterstüt­zungs­leistungen Geld zu kassieren. Mitunter ergänzen sie die Schreiben um Rechts­belehrungen mit Straf­androhung, um so den Druck auf die Empfänger zu erhöhen.

Links auf gefälschte Behörden­seiten

Zudem gestalteten Kriminelle auf Internet­adressen in den USA und Russ­land Seiten, die offiziellen von Bund und Ländern täuschend ähneln. Wer einem Link in der Betrugs-Mail folgte, landete dort.

Tipp: Behörden und Unternehmen bitten Sie nie per Mail um persönliche Daten. Löschen Sie bei Verdacht solche Mails. Klicken Sie nicht auf die angegebenen Links. Im Zweifel hilft ein Anruf beim angeblichen Absender – nachdem Sie die korrekte Nummer über eine sichere Quelle heraus­gesucht haben.

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