test warnt Meldung

350 Euro monatlich, völlig ohne Aufwand. Das versprechen Firmen, die mit Autowerbung Kunden abzocken. Die Opfer sollen ihr Auto als rollende Werbefläche zur Verfügung stellen. In einem angeblich unverbindlichen „Informationsgespräch“ werden sie mit tollen Verdienstmöglichkeiten geködert und – ist das Interesse erstmal geweckt – in eine Internetdatenbank eingetragen. Das aber kostet leicht 200 Euro oder mehr.

Werbepartner, die ihm nicht zusagen, könne der Kunde natürlich ablehnen, heißt es großspurig. Das hört sich an, als würde die Werbewirtschaft bei den Interessenten förmlich Schlange stehen. Doch weit gefehlt: Von den „satten Gewinnen“ bei Autowerbung, von denen der Verkäufer im Beratungsgespräch schwärmte, ist später im schriftlichen Vertrag nichts mehr zu lesen. Dafür steht dort aber, dass der Preis nur für das Inserat fällig wird. Eine Garantie, dass tatsächlich eine Firma Werbung schaltet und dafür auch zahlt, wird wohlweislich nicht gegeben.

Wen wundert es da, dass sich in den Verbraucherzentralen immer wieder Geneppte melden, die viel bezahlt, aber keinen einzigen Euro eingenommen haben. Auch in manchen Internetforen wimmelt es nur so von Autowerbung-Geschädigten.

Tipp: Finger weg, sobald bei einem Angebot Vorkasse verlangt wird.

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