test warnt Meldung

Auf private Autoverkäufer lauert eine neue Betrugsma­sche. Per E-Mail meldet sich ein Interessent, meist auf englisch, und fragt nach dem „last price“. Kurz darauf die nächste E-Mail: „Sie können mir einen Gefallen tun. Ein Geschäftsfreund, der in Ihrer Nähe wohnt, bekommt von mir noch Geld. Ich werde Ihnen einen Verrechnungsscheck schicken, der einige Tausend Euro über dem Kaufpreis liegt. Die Differenz geben Sie bitte meinem Freund, wenn er das Auto abholt.“

Tatsächlich trifft per Post ein Scheck ein. Oft hält er einer ersten Prüfung bei der Bank Stand. Das Geld wird dem Konto gutgeschrie­ben. Nach ein paar Tagen kommt der Geschäftsfreund und holt Geld und Auto.

Doch der Scheck ist nicht gedeckt. Die Bank hat ihn nur „EV“ gestellt: „Eingang vorbehalten“. Und bei Auslandsbanken kann es Monate dauern, bis er platzt. Dann wird er rückbe­lastet – Geld weg, Auto weg.

Die Masche läuft meist über Autobör­sen im Inter­net. Die Gauner sitzen in Irland, England, Holland, USA, Kanada. Mitunter soll der Betrag auch über Western Union transferiert werden.

Die Opfer sollten bei der Polizei vor Ort Anzeige er­stat­ten und darauf hinwei­sen, dass ein Sammelverfahren bei der Staatsanwaltschaft Augsburg läuft.

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