test warnt Meldung

Das Gedränge und Geschiebe auf Weihnachts­märkten und in über­füllten Innen­städten beschert Taschendieben beste Geschäfte. Im Advent registriert die Polizei rund ein Viertel mehr Fälle als sonst. Oft arbeiten Diebe im Team. Einer lenkt ab, der andere klaut. test.de nennt typische Tricks.

Schlüssel-Trick

Auf Gehwegen, Treppen oder in Kauf­häusern läuft einer der Lang­finger vor dem Opfer, der andere dahinter. Plötzlich stolpert der vordere oder lässt einen Schlüssel fallen. Das Opfer prallt mit ihm zusammen. Die Schreck­sekunde nutzt der Hintermann.

Rempel-Trick

Unbe­merkt kreisen mehrere Täter ihr Opfer ein. Einer rempelt es an, entschuldigt sich. Währenddessen greifen die Komplizen in dessen Jacken- und Hand­taschen.

Stadt­plan-Trick

Eine Karte in der Hand, fragt der Täter nach dem Weg. Während der Angesprochene sich auf den Stadt­plan konzentriert, kann der Dieb in Ruhe dessen Taschen durch­suchen.

Rosen-Trick

Über­raschend tritt einem Passanten eine Frau entgegen, hält ihm eine Rose vors Gesicht oder steckt sie in dessen Manteltasche. Während das Opfer protestiert, durch­sucht der Komplize die anderen Taschen.

Vorsicht bei Körperkontakt

Generell gilt: Körperkontakt erleichtert Dieben die Arbeit. Wer auf dem Weihnachts­markt „versehentlich“ etwas Ketchup oder Glüh­wein abbe­kommt, sollte auf der Hut sein, wenn der Fremde sofort die Folgen des Malheurs entfernen will.

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