test warnt Meldung

Vor einem neuen Trick, Wohnungs­suchende abzu­zocken, warnt die Polizei in München. Die Masche der Betrüger: Sie mieten eine Ferien­wohnung an, die sie dann annoncieren. Interes­senten sollen erst die Kaution und eine Ablöse für die Einbauküche zahlen, bevor sie den Miet­vertrag unter­schreiben.

Opfer um mehrere Tausend Euro erleichtert

Die Betrüger mieteten im Internet auf AirBnB eine Ferien­wohnung in der Isar­talstraße. Sie machten Fotos, zeichneten einen Grund­riss und stellten alles als Miet­wohnung ins Internetportal Immo­welt. Interes­senten, die sich meldeten, führte ein angeblicher Makler vor Ort durch das Objekt. Wenig später erhielten sie eine E-Mail: Ja, sie würden die Wohnung bekommen. Nun sei die Kaution fällig sowie eine Ablöse für die Einbauküche. Mehrere Opfer zahlten zwischen 4 000 und 5 000 Euro.

Bislang mindestens neun Fälle

Das Geld ist weg, die Wohnung auch. Der Münchner Polizei wurden neun Fälle gemeldet, doch sie geht von weit mehr Geschädigten aus. Die Polizei rät:

  • Nie die Kaution vorab über­weisen, sondern erst bei Schlüssel­über­gabe.
  • Prüfen Sie, ob das Maklerbüro wirk­lich existiert. Sehen Sie an der Adresse vor Ort nach. Verlassen Sie sich nicht auf die Telefon­nummer in der E-Mail. Manche Betrüger kopieren Seiten echter Makler, tauschen nur deren Rufnummer aus.
  • Hat der Makler weitere Angebote?
  • Besitzt er einen Maklerschein?
  • Weitere Sicherheit bringt es, wenn er nach­weist, dass er Mitglied im Maklerverband IVD ist.
  • Niemals eine Mietkaution per Western Union zahlen.

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