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Schneller Daten­funk. Long Term Evolution, kurz LTE, bezeichnet einen neuen Über­tragungs­stan­dard im Mobil­funk. LTE ermöglicht einen deutlich schnel­leren Daten­trans­port als das bekannte UMTS-Netz. LTE kann verschiedene Frequenz­bereiche nutzen, zum Beispiel das frühere analoge TV-Frequenzband (800 Megahertz). In diesem Bereich ist die Reich­weite besonders hoch.

Erste Smartphones, die es draufhaben. So können zum Beispiel ländliche Regionen mit einer schnellen Internet­verbindung versorgt werden – ohne teure Erdleitungen. Das war die erste Anwendung für LTE. Derzeit rüsten die Mobil­funkanbieter ihre Funk­masten auch in Ballungs­räumen auf, im Frequenz­bereich von 2,6 Gigahertz (GHz). So soll schneller Daten­funk noch mehr Nutzer erreichen. Erste Smartphones und Tablets, die LTE unterstützen, kommen auf den Markt. Hier zeigt sich aber ein Problem: In verschiedenen Ländern unterscheiden sich die für LTE freigegebenen Frequenz­bereiche. So unterstützt das neue iPad von Apple zwar den Daten­funk mit LTE. Kunden in Deutsch­land haben aber nichts davon, weil es nur auf den in den USA üblichen Frequenzen von 0,7 GHz und 2,1 GHz funkt (siehe Produktfinder Handys und Smartphones). Da LTE noch lange nicht über­all verfügbar ist, sollten mobile Geräte auch noch mit UMTS funken können. Sonst sind sie nicht zuver­lässig mobil empfangs­bereit.

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