test erklärt: HbbTV Meldung

HbbTV bringt das Internet auf den Fernseher. Das Kürzel steht für Hybrid broadcast broadband TV. Viele Sender, darunter ARD, ZDF, RTL, Pro7 und Sat1, strahlen bereits eigene HbbTV-Angebote aus. Die bieten dem Nutzer Zusatzinformationen auf Knopfdruck, ähnlich wie beim klassischen Videotext.

Das Neue an HbbTV ist, dass die Inhalte hochauflösend und multimedial auf dem Fernseher erscheinen. Da zur Übertragung eine schnelle Breitband-Internetverbindung genutzt wird, spielen Datenmengen eine untergeordnete Rolle. So kommt der elektronische Programmführer (EPG) genauso leicht auf den Bildschirm wie aktuelle Nachrichtenmeldungen oder Sportergebnisse.

Außerdem ermöglicht HbbTV einen einfachen Zugriff auf die Mediatheken der Sender. Wer seine Lieblingssendung verpasst hat, kann sie so direkt auf den Fernseher holen. HbbTV ist außerdem rückkanalfähig. Nutzer können dadurch per Fernbedienung an Umfragen teilnehmen oder die Flasche Rotwein bestellen, die der Fernsehkoch gerade empfiehlt. Voraussetzung ist ein entsprechender Internetanschluss sowie der passende Fernseher (siehe Produktfinder Fernseher) oder Blu-ray-Spieler (siehe Test „Blu-ray-Spieler“ aus test 12/2011). Die Geräte werden per Netzwerkkabel oder WLan mit dem Internetrouter verbunden. HbbTV kann der Zuschauer kostenlos nutzen.

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