HbbTV bringt das Internet auf den Fernseher. Das Kürzel steht für Hybrid broad­cast broad­band TV. Viele Sender, darunter ARD, ZDF, RTL, Pro7 und Sat1, strahlen bereits eigene HbbTV-Angebote aus. Die bieten dem Nutzer Zusatz­informationen auf Knopf­druck, ähnlich wie beim klassischen Video­text.

Das Neue an HbbTV ist, dass die Inhalte hoch­auflösend und multimedial auf dem Fernseher erscheinen. Da zur Über­tragung eine schnelle Breitband-Internet­verbindung genutzt wird, spielen Daten­mengen eine unterge­ordnete Rolle. So kommt der elektronische Programm­führer (EPG) genauso leicht auf den Bild­schirm wie aktuelle Nach­richtenmeldungen oder Sport­ergeb­nisse.

Außerdem ermöglicht HbbTV einen einfachen Zugriff auf die Mediatheken der Sender. Wer seine Lieblings­sendung verpasst hat, kann sie so direkt auf den Fernseher holen. HbbTV ist außerdem rück­kanal­fähig. Nutzer können dadurch per Fernbedienung an Umfragen teilnehmen oder die Flasche Rotwein bestellen, die der Fernsehkoch gerade empfiehlt. Voraus­setzung ist ein entsprechender Internet­anschluss sowie der passende Fernseher (siehe Produktfinder Fernseher) oder Blu-ray-Spieler (siehe Test „Blu-ray-Spieler“). Die Geräte werden per Netz­werk­kabel oder WLan mit dem Internetrouter verbunden. HbbTV kann der Zuschauer kostenlos nutzen.

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