test erklärt Meldung

Nur in Europa. Rein tech­nisch gesehen funk­tionieren moderne Smartphones nahezu auf der ganzen Welt. Die Zeiten, in denen Handys nur die Netz­stan­dards einzelner Länder unterstützten, sind vorbei. Dennoch sollten Smartphone­besitzer genau hingu­cken, wenn sie ihr Telefon im Ausland nutzen wollen. Immer wieder liefern Anbieter ihre Handys mit einem Regionalkode aus. Jüngstes Beispiel ist der neue Testsieger, das Samsung Galaxy S5. „Europäisches Modell“ steht auf der Packung. Wer solche oder ähnliche Bezeichnungen auf der Verpackung liest, sollte hell­hörig werden. Es kann sein, dass das Gerät für Sim-Karten von Hand­ynetz­betreibern außer­halb der EU gesperrt ist. Das ist ärgerlich bei längeren Auslands­auf­enthalten.

Sperre aufheben. Im Falle des Samsung Galaxy S5 lässt sich die Sperre recht leicht umgehen. Sobald der Nutzer fünf Minuten in einem europäischen Hand­ynetz telefoniert hat, ist sie auto­matisch aufgehoben und es funk­tionieren auch Sim-Karten aus Nicht-EU-Ländern. Vermutlich will Samsung mit solchen Akti­vierungs­einschränkungen verhindern, dass Kauf­interes­senten die Geräte zu güns­tigeren Preisen im außer­europäischen Ausland erwerben. Alternativ zum fünf­minütigen Gespräch können Kunden sich zum Beispiel auch im Internet an den Samsung-Service wenden.

367 getestete Handys in der Daten­bank

test.de bietet mehr: der Produktfinder Handys zeigt alle von der Stiftung Warentest seit Anfang 2011 getesteten Modelle. Insgesamt 367 Handys: 352 Smartphones und 15 Multimedia­handys.

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