test erklärt Meldung

Grelles Bild. Vor der WM werben mehrere Fernseher­hersteller mit speziellen Fußball­funk­tionen um die Gunst einge­fleischter Fans: Samsung dreht vorwiegend am Bild, Sony am Ton. Über eine mit einem Fußball­symbol gekenn­zeichnete Taste auf der Fernbedienung gelangt der Nutzer bei Samsung in den „Fußball­modus“. Der Unterschied ist deutlich sicht­bar: Kontrast und Hintergrund­beleuchtung werden auf Maximum gedreht, Schärfe und Farbsättigung deutlich verstärkt. Die Tester empfanden die Bild­qualität des „Fußball­modus“ im Vergleich zu den Original­einstel­lungen jedoch als deutlich schlechter.

Wieder­holung der Tore. Für Fans wahr­scheinlich am spannendsten ist die Möglich­keit, ausgewählte Höhe­punkte wie zum Beispiel Tore zu markieren und danach beliebig oft anschauen zu können. In der Wieder­holung werden dann die zehn Sekunden vor und die zehn Sekunden nach der Szene abge­spielt. Ärgerlich: Zuschauer, die einen separaten Receiver verwenden, können diese Funk­tion nicht nutzen.

Mehr Stadionatmo­sphäre. Bei Sony mindert der Fußball­modus haupt­sächlich die Laut­stärke der Kommentator­stimme, zugleich wird die Stadionatmo­sphäre lauter über­tragen. Ob das als Kaufargument ausreicht, können wohl nur Fußball­fans entscheiden.

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