test erklärt Meldung

Ein Umschlag für die E-Mail. Egal ob es sich um den Urlaubs­gruß oder die Bestell­bestätigung des Online­shops handelt: E-Mails ersetzen in der täglichen Kommunikation vieler Menschen den echten Brief. Anders als beim Papier­brief kann aber zum Beispiel der Anbieter des E-Mail-Dienstes die Mails einsehen und für Werbe­zwecke auswerten. Der aktuelle Daten­skandal um den US-Geheim­dienst NSA zeigt auch, dass Ermitt­lungs­behörden E-Mails systematisch auswerten. Wer sich davor schützen will, sollte seine Mails verschlüsseln, den elektronischen Brief also in einen Umschlag packen.

Pretty good Privacy. Ein weit­verbreitetes Verschlüsselungs­programm für E-Mails heißt PGP. Die Abkür­zung steht für „Pretty good Privacy“, also „sehr gute Privatsphäre“. PGP bietet für verschiedene Mail­programme entsprechende Erweiterungen, die Mails verschlüsseln. Wichtig: Der Empfänger einer solchen E-Mail muss das gleiche Verschlüsselungs­programm nutzen wie der Absender und braucht einen Teil des Schlüssels, um die Mail lesen zu können. Diesen kann der Absender entweder auf einem Daten­träger wie einem USB-Stick übergeben oder auf einem speziellen Schlüssel­server hinterlegen. Unter www.verbraucher-sicher-online.de finden Interes­sierte weitere Informationen und genaue Anleitungen für verschiedene Mail­programme.

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