test erklärt Meldung

In der Welt der Computernetzwerke steht die Abkürzung DNS nicht fürs Erbgut, sondern für das „Domain Name System“. Das ist ein Verzeichnisdienst, der die sogenannten Domain-Namen, zum Beispiel www.test.de, den zugehörigen IP-Adressen (IP, Internetprotokoll) zuordnet.

Hintergrund: Im Internet ist jeder Computer unter einer eigenen IP-Adresse zu erreichen. Um Daten mit einem anderen Rechner auszutauschen, muss ein Internetrechner dessen Adresse kennen. Die Adresse der Webseiten der Stiftung Warentest lautet 217.110.104.156. Wer unsere Seiten im Internet besuchen will, kann diese Adresse direkt im Browser eingeben. Da solche Ziffernfolgen aber schwer zu merken sind, gibt es neben den IP-Adressen zusätzlich die Domain-Namen wie beispielsweise www.test.de.

Das „Domain Name System“ ist eine Art Telefonbuch, das IP-Adressen mit den verständlicheren Domain-Namen verknüpft. Gibt ein Nutzer im Browser den Namen www.test.de ein, fragt sein PC beim DNS die zugehörige IP-Adresse ab und sendet dann eine Anfrage an die richtige Adresse. Die von Kriminellen in Umlauf gebrachte Schadsoftware „DNS-Changer“ sorgte jüngst dafür, dass Nutzer unbemerkt auf falsche Internetseiten umgeleitet wurden, um dort ihre Passwörter abzugreifen (siehe „Trojaner entdecken“).

Dieser Artikel ist hilfreich. 108 Nutzer finden das hilfreich.