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An Spiel­kinder aller Alters­gruppen richtet sich eine besondere Art von Osterei, die übers ganze Jahr zu finden ist: Als „Easter Egg“ werden in der Computerbranche undokumentierte, oft witzige Zusatz­funk­tionen bezeichnet, die Programmierer in digitalen Medien verstecken. Haupt­sächlich in Computer­spielen, aber auch in seriösen Anwendungen und auf Video-DVDs und Blu-rays verbergen sich solche Spielereien.

Wie findet man Easter Eggs? Per Zufall oder über Internet­seiten, auf denen Einge­weihte verraten, was man eingeben muss. Beispiele: Wer bei „Google Earth“, dem beliebten virtuellen Globus von Google, die Tasten „Strg“, „Alt“ und „A“ drückt, fliegt in einem Flugsimulator durch die digitalen Land­schaften. Wer auf der Website der Deutschen Post nach dem Wort „Universum“ sucht, findet eine Anspielung aus einem Roman von Douglas Adams.

Was steckt dahinter? Anfangs bestanden „Easter Eggs“ häufig bloß aus Namens­zügen von Programmierern, die diese irgendwo in Software versteckten. Heute stehen eher der Spiel­trieb und ein anspielungs­reicher Humor im Vordergrund, der zuweilen recht hermetisch ist. So verstehen wohl nur wenige die in biblischem Eng­lisch gehaltenen Sprüche aus dem „Book of Mozilla“, die der Firefox-Browser auf die Adress­eingabe „about:mozilla“ einblendet.

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