Tipps

So messen Sie. Prüfen Sie, ob in Ihrer Region hohe Radonwerte auftreten können. Vor allem, wenn Ihr Keller schlecht abgedichtet ist, kann das unsichtbare Gas eindringen.

Eindringpfade abdichten. In betroffenen Regionen ist es immer ratsam, offensichtliche Risse im Kellerboden zu verschließen, und zwar mit radondichtem Material wie Bitumen oder Silikonkautschuk. Bei erhöhten Radonwerten ist die Komplettsanierung von Kellerwand und -boden zum Beispiel mit Dichtungsbahnen empfehlenswert. Man kann Radon auch bereits unter dem Haus absaugen.

Frische Luft. Häufiges Lüften verhindert, dass sich zu viel Radon im Raum ansammelt. Allerdings verpufft dabei oft wertvolle Raumwärme. Für beheizte Keller ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sinnvoll.

Neubau. Wenn Sie in einem Gebiet bauen wollen, in dem viel Radon im Boden vorhanden ist, sollten Sie möglichst radondicht bauen. Die Mehrkosten bewegen sich etwa zwischen 1.000 und 8.000 Mark. Fragen Sie Ihren Architekten nach Lösungen. Weitere Informationen zum Neubau und zur Sanierung erteilt die Beratungsstelle für radongeschütztes Bauen in Schlema, Tel. 0 37 72/2 42 14.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1140 Nutzer finden das hilfreich.