Wie kann ich prüfen, wo in meiner Wohnung Zugluft durch Fugen und Ritzen dringt?

Um Zugluft aufzuspüren, werden oft Kerzen empfohlen. Doch mitunter flackern Kerzen auch aus anderen Gründen. Außerdem können sie in engen Nischen unhandlich und gefährlich sein. Besser geeignete „Zuganzeiger“ sind Räucherstäbchen oder feine (Flaum-) Federn. Ein einfaches Hilfsmittel, um Luftbewegungen zu orten, ist auch ein angefeuchteter Handrücken. Bei kühlen Außentemperaturen können Thermografieaufnahmen beweisen, wo kalte Luft ins Haus strömt.

Je energiesparender ein Haus sein soll, desto wichtiger ist winddichtes Bauen. Möglichst wenig Luft soll unkontrolliert durch die Gebäudehülle herein- oder hinausgelangen können. Undichte Stellen führen oft auch zu Feuchte- und Schimmelproblemen – zum Beispiel wenn feuchtwarme Innenluft in kalte Dämmschichten entweicht.

Dieser Artikel ist hilfreich. 379 Nutzer finden das hilfreich.