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Ich möchte meinen Garten möglichst naturnah gestalten. Welche Sträucher empfehlen Sie?

Heimische Pflanzen sind gut an das mitteleuropäische Klima angepasst und vertragen auch mal einen kräftigen Frost. Meist wachsen sie problemlos an und gedeihen ohne Dünger. Blüten, Blätter und Früchte bieten reichhaltige Nahrung für Insekten, Vögel und andere Tiere. Hier einige Beispiele.

  • Roter Hartriegel: Er ist ein schöner breitwüchsiger Großstrauch mit weißen Blütentrauben (im Mai), roter Laubfärbung, schwarzen Früchten und geröteten Trieben.
  • Schwarzer Holunder: Dieser mehrstämmige, schnellwüchsige Strauch hat schirmförmige weiße Blütendolden und essbare schwarze Beeren.
  • Hasel: Rasch wachsender mehrstämmiger Strauch mit gelben Kätzchen (Bienenweide) im Frühling und Nüssen im Herbst.
  • Weißdorn: Breitwachsender und stacheliger Strauch, der sich auch als Vogelschutzgehölz oder große Wildhecke eignet. Er hat weiße Blüten im Mai / Juni und rote Beeren ab September.
  • Wildrosen wie Hechtrose, Hundsrose, Essigrose, Bibernellrose mit vielen, zum Teil duftenden Blüten und leuchtenden Hagebutten.

Tipp: Achten Sie beim Pflanzen auf ausreichend Abstand. Falls die Sträucher zu üppig werden, lassen sie sich zurückschneiden. Veredelte Zuchtsorten sind oft teurer und ökologisch weniger wertvoll als heimische Arten.

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