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Wer sichergehen will, vereinbart beim Kauf ein Umtauschrecht.

Wird wegen der Weihnachtsfeiertage das 14-tägige Rückgaberecht verlängert, wenn der Beschenkte die Sachen umtauschen will?

Die Sache liegt etwas anders. Ein generelles Rückgaberecht gibt es gar nicht. Vielmehr gilt grundsätzlich: Gekauft ist gekauft. Kein Händler muss Ware zurücknehmen, nur weil sie dem Kunden später nicht gefällt. Eine Ausnahme bilden Haustürgeschäfte und der Versandhandel, also Kauf per Katalog, Telefon oder E-Mail. Da haben Sie ein Rückgaberecht von 14 Tagen ab Unterschrift beziehungsweise bei Versand ab Eintreffen der Ware. Dabei zählt jeder Tag: Wochenenden oder Feiertage verlängern die Frist nicht.

Tipp: Viele Händler nehmen die Ware freiwillig zurück. Das ist aber reine Kulanz. Wollen Sie sich ein Umtauschrecht sichern, sollten Sie das gleich beim Kauf vereinbaren – schriftlich oder vor Zeugen. Klären Sie dabei auch die Frist und ob die Originalverpackung dabei sein muss.

Achtung: Wenn in der zweijährigen Gewährleistungsfrist ein Fehler auftaucht, können Sie auf jeden Fall reklamieren.

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