test-Leser fragen Meldung

Antwort: Oft lautet die erste Vermutung, der Samen sei taub. Das stimmt meist aber nicht. Fast immer gilt es, eine natürliche Keimhemmung zu überwinden. Zum Beispiel brauchen viele Stauden Licht zum Keimen. Die Samen von Glocken­blume, Sonnenhut, Grasnelke, Alpenmohn und Salbei dürfen deshalb nicht mit Erde bedeckt werden. Andere Pflanzen brauchen zwei bis vier Wochen nach der Aussaat kalte Temperaturen von –4 bis +4 Grad Celsius. Erst nach einer fünfwöchigen „Kälteperiode“ gehen die Samen im Frühjahr auf. Typische Kühlkeimer sind Adonisröschen, Bergenien, Christ- und Pfingstrose, Steinbrech, Enzian und Trollblume.

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