Wer ein billiges Flugticket ergattert hat und dann doch nicht fliegen kann, hat meist drei Möglichkeiten:

  1. Er kann das Ticket verfallen lassen und die Steuern und Gebühren von der Fluggesellschaft zurückfordern.
  2. Er kann das Ticket auf einen anderen Termin und/oder ein anderes Ziel umbuchen. Dafür wird aber je nach Airline eine Gebühr von 25 bis 60 Euro berechnet.
  3. Er kann das Ticket auf eine andere Person umschreiben lassen, wofür eine Gebühr von 26 bis 100 Euro verlangt wird. Bei Germanwings ist keine Namensänderung möglich.

Doch mit der Gebühr ist es oft nicht getan. Denn der Flug wird von den meisten Airlines sowohl ohne als auch mit Namensänderung noch einmal neu berechnet. Ist er jetzt teurer, muss der Differenzbetrag bezahlt werden, ist er billiger, bekommt der Kunde dagegen nichts zurück. So wunderte sich unser Leser Björn G. aus Köln, dass die bloße Namensänderung für einen Flug mit Tuifly von Berlin nach Köln nicht 29,75 Euro, also die dafür fällige Gebühr gekostet hat, sondern 77,35 Euro. Grund: Der Flugpreis war am Umbuchungstag von ursprünglich 41,64 auf mittlerweile 89,24 Euro angestiegen. Dennoch lohnt sich die Umbuchung meist mehr, als das Ticket verfallen zu lassen. Und mit der Möglichkeit der Namensänderung bieten die Billigflieger sogar mehr Service als die großen Airlines, bei denen das nicht möglich ist.

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