Ich habe gehört, dass beim Digitalfernsehen die Aufnahme mit dem Video- oder DVD-Rekorder komplizierter ist als bisher. Stimmt das?

Leider ja. Egal ob Sie digitales Fernsehen via Antenne oder Satellit empfangen – bei Aufnahmen ist stets zu beachten:

Doppelte Timereinstellung. Programmieren Sie sowohl bei der DVB-Box als auch beim Rekorder die Timer. Der Rekorder wird stets so eingestellt, dass er auf das Videosignal aus der DVB-Box wartet: Die Timerprogrammierung des Rekorders muss dafür zum Beispiel Scart oder VCR anzeigen.

Richtige Timereinstellung. Das hilfreiche VPS-System, bei dem der Videorekorder auf Zeitverschiebungen voreingestellter Sendungen reagiert, gibts beim Digital-TV bisher nicht. Programmieren Sie für alle Fälle die Aufnahme mit mindestens 5 Minuten Puffer vor und 15 Minuten nach dem Film. Auch falls Sie Aufnahmen direkt aus dem elektronischen Programmführer (EPG) programmieren, sind sie vor Aufnahmefehlern durch Zeitverschiebungen nicht gefeit. Der EPG ersetzt VPS nicht.

Korrekte Zeitanzeige. Kontrollieren Sie immer die Uhrzeit an der DVB-Box. Sie kann falsch voreingestellt oder durch Stromaussetzer gestört sein.

Hohe Qualität. Wählen Sie bei DVD-Rekordern eine möglichst hohe Qualitätsstufe für Aufnahmen. Das Signal wird von digital auf analog und zurück gewandelt – da können sich Fehler verdoppeln.

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