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Dieses „Fogging“ genannte Phänomen (englisch „fog“ für Nebel) tritt fast nur in der Heizperiode auf: Innerhalb we­niger Tage oder Wochen schlägt sich ein öliger Film nieder. Betroffen sind nur neu gebaute oder frisch renovierte Wohnungen. Wahrscheinliche Ursache: Verwendete Farben, Kleber oder Böden sowie neue Möbel enthalten Verbindungen wie Weichmacher, die langsam entweichen. Im Winter, wenn geheizt und wenig gelüftet wird, kann die Konzentration dieser Verbindungen steigen – vor allem in wärme­gedämmten Gebäuden. Die Stoffe lagern sich an Staub in der Luft an und setzen sich vorwiegend an kalten Wänden (Wärmebrücken) oder Stellen ab, über denen Luft zirkuliert (Heizungen).

Laut Umweltbundesamt, UBA, geht von den Ablagerungen in der Regel keine Gesundheitsgefahr aus. Das Amt rät, den Schmierfilm nass zu entfernen und Wände anschließend mit weichmacher- und lösemittelfreier Farbe überzustreichen.

  • Weitere Infos und die kostenlose Broschüre „Attacke des schwarzen Staubes“ gibt es beim Umweltbundesamt.

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