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Sind Energiesparlampen wegen ihres Quecksilberan­teils nicht schädlicher für die Umwelt als „Glühbirnen“?

Jede Energiesparlampe enthält meist drei bis vier Milli­gramm Quecksilber, Glühlampen nicht. Auch bei der Stromerzeugung im Kraftwerk wird Quecksilber freigesetzt. Glühlampen verbrauchen fünfmal mehr Strom als eine vergleichbar helle Sparlampe. Beispiel: Eine 60-Watt-Glühlampe und eine 11-Watt-Sparlampe brennen drei Stunden am Tag. Die erste verbraucht im Jahr 66 Kilowattstunden, die zweite nur 12. Die Quecksilberemission erreicht bei der Glühlampe etwa 0,97 Milli­gramm, bei der Energiesparlampe nur 0,18. Wird der Quecksilbergehalt der Sparlampe bei 10 000 Stunden Brenndauer auf die jährliche Quecksilbermenge umgelegt, schneidet die Sparlampe mit weniger als der Hälfte der Quecksilbermenge im Vergleich zur Glühlampe viel besser ab.

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