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Röhrengeräte harmonieren besser mit Set-Top-Boxen.

Was empfängt DVB-T besser: Die externe Set-Top-Box oder der fest ins Fernsehgerät eingebaute Tuner?

Für Fernsehgeräte mit LCD- oder Plasmabildschirm sind separate Set-Top-Boxen für Digital-TV eine Notlösung – sowohl für das terrestrische DVB-T als auch für DVB-S (Sat-TV) oder DVB-C (Kabelfernsehen). Grund: Die Set-Top-Box wandelt digitale Fernseh­signale in Analogsignale um und reicht sie an den Fernsehapparat weiter. LCD- und Plasmageräte digitalisieren diese Signale wieder und rechnen sie auf die Pixelzahl des Bildschirms um. Das verschlechtert die Bildqualität (siehe test 5/06: Test Fernsehgeräte). DVB-Tuner in LCD- oder Plasmafernsehern reichen die Digitalsignale innerhalb des Geräts weiter, der analoge Umweg entfällt. Folge: bessere Bilder. Röhrengeräte setzen die Analogsignale gleich in Bild und Ton um, haben also beim Betrieb über Set-Top-Boxen einen sichtbaren Vorteil gegenüber LDC- und Plasma-TV.

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