test September 2005 Mozzarella im Test: Keime in den weißen Kugeln

Bei der Herstellung von Mozzarella ist Hygiene sehr wichtig. Doch damit hapert es offensichtlich. In einigen Mozzarellas fanden die Tester erhöhte Anzahlen coliformer Keime – ein Indiz dafür, dass unsauber gearbeitet wurde. Diese Bakterien kommen überwiegend im Darm von Mensch und Tier vor. Bei immerhin sechs Mozzarellas waren die Werte so erhöht, dass das Urteil in der Mikrobiologie nur „Ausreichend“ lauten konnte. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 22 Mozzarellas für die September-Ausgabe der Zeitschrift test.

Erfreulicherweise waren keine krankmachenden Keime wie Salmonellen oder Listerien zu finden. Trotz vieler Mängel in puncto Geschmack und Hygiene: Neun Mozzarellas schneiden „gut“ ab, sieben „befriedigend“und sechs nur „ausreichend“.

Wenn Mozzarella lange lagert, wird er oft weicher. Die Haut löst sich auf, der Käse zerfließt und der Geschmack lässt nach: Er wird bitter oder säuerlich, die Konsistenz schmierig. Im Test rochen und schmeckten zehn Produkte leicht bitter oder alt, schmierig waren zwei.

„Guter“ Mozzarella muss nicht teuer sein: Vier Euro pro Kilo kosten die besten Kuhmilch-Produkte im Test. Die beiden Büffelmozzarellas kamen insgesamt nur auf ein „Ausreichend“. test empfiehlt, beim Kauf auf Frische und eine noch möglichst lange Mindesthaltbarkeit zu achten.Ausführliche Informationen zu Mozzarella finden sich in der September-Ausgabe von test

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.