test September 2003 Kunstfaser schlägt Baumwolle: Sportunterwäsche im Test

Das schlichte Baumwollhemd ist out. Kluge Sportler lassen heute Synthetik pur an die Haut. Aber nicht jede Hightech-Sportunterwäsche hält was sie verspricht. Das ergab eine Untersuchung der Stiftung Warentest von sieben Sommer- und acht Wintergarnituren sowie einer Garnitur mit Windstoppfunktion. Das Ergebnis: Fünf Garnituren erreichten das Qualitätsurteil „gut“, zehn ein „Befriedigend“ und eine nur ein „Ausreichend“.

In moderner Hightechwäsche schwitzen Sportler nicht weniger, aber angenehmer. Die strukturierten Synthetikfasern sollen ein besseres Tragegefühl vermitteln, das Auskühlen verhindern, bei Bedarf wärmen und einen dadurch sogar länger leistungsfähig machen. In der Praxis erreichen jedoch nicht alle Funktionswäschen diese hohen Anforderungen. Für die warme Jahreszeit sind die Spitzenreiter „Big Pack Active“ und „Odlo Light“. Bei der Winterwäsche liegen drei Garnituren vorn: „Gonso Hightex Thermo“, „Odlo Warm“ und etwas abgeschlagen „Globetrotter Four Seasons Classic“. „Gonso“ und „Odlo“ managen Feuchte und Wärme besser und sind zudem sorgfältig verarbeitet.

Die Zeitschrift test rät, Sportunterwäsche vor dem Kauf anzuprobieren. Die Sachen müssen passen und ein kleines Luftpolster sollte vorhanden sein, denn bei schlabberigen Teilen fehlt der Hautkontakt. Beim Waschen sollte man lieber auf Weichspüler verzichten. Die meisten setzen sich an den Synthetikfasern ab und machen sie Wasser abweisend, dadurch geht aber die Funktion des Feuchtigkeitstransports verloren. Ausführliche Informationen zum Thema Sportunterwäsche finden sich in der September-Ausgabe von test.

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