test September 2003 Knipsen, klicken und staunen: Digitale Kameras und Bilderdienste

Ob Schnappschuss oder Selbstporträt: Kein Problem für eine moderne Digitalkamera. Und wenn ein Bild nicht gefällt, kann man es wieder löschen. Die Zeitschrift test hat für ihre September-Ausgabe 17 Digitalkameras geprüft. Das Ergebnis: „Gute“ Modelle gibt es schon ab 400 Euro. Da Aufnahmen aber nur als professionelle Abzüge richtig schön sind, untersuchten die Experten der Stiftung Warentest außerdem 15 Fotodienste für digitale Bilder.

Der Boom bei Digitalkameras hält an, 2002 wurden in Deutschland 2,4 Millionen „Pixelkisten“ verkauft, doppelt so viele wie im Jahr davor. Alle 17 Modelle im Test hatten mindestens eine Auflösung von drei Megapixeln, der Testsieger, die einzige Spiegelreflexkamera und sehr teure Canon EOS 10D (3200 Euro), verfügt sogar über sechs Megapixel. Bei 10 von 17 Modellen war die Bildqualität „gut“. Die zweitbeste Kamera im Test, die Canon Powershot A70, ist schon für 430 Euro zu haben. Entscheidender als die Auflösung ist aber die Qualität des Objektivs und die Betriebssoftware der Kamera.

Was nutzt die beste Kamera, wenn die Abzüge nichts taugen? Digitale Fotodienste schicken einem die qualitativ oft „guten“ Abzüge sogar per Post nach Hause. Ein Service, der inzwischen auch bezahlbar ist. Die Fotodienste der Drogerien liefern schon ab 15 Cent pro 10x15-Abzug. Das große Problem fast aller Bilderdienste ist die Datenübertragung. Die Webseiten sind oft unverständlich und die Bildübertragung geht nur mit DSL oder ISDN erträglich schnell. Mit Analogmodem dauern schon ein dutzend Bilder meist über eine Stunde. Ausführliche Informationen zu Digitalkameras und Fotodiensten finden sich in der September-Ausgabe von test.

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