test-Ratgeber „Krebsfrüherkennung“: IGe-Leistungen zur Krebsfrüherkennung sind selten sinnvoll

Der Markt mit Krebsfrüherkennungstests boomt, und Ärzte fungieren als Verkäufer von Zusatzleistungen – auch, wenn Patienten viele Methoden aus eigener Tasche bezahlen müssen. Doch wie aussagekräftig sind die Testergebnisse? Ist auf die Untersuchungen Verlass? Die Stiftung Warentest hat 50 Bewertungen zu Früherkennungsverfahren abgegeben und stellt in einem neuen Ratgeber fest: nur die Mammografie ist (bei Frauen zwischen 50 bis 70 Jahren) zur Krebsfrüherkennung geeignet. 36 Methoden sind nicht geeignet, 13 nur wenig oder mit Einschränkung.

Mit ihrem Ratgeber „Krebsfrüherkennung“ richtet sich die Stiftung Warentest an Patienten, die darüber nachdenken, sich – auch auf eigene Kosten – einem Früherkennungstest zu stellen. Das Buch informiert auf 290 Seiten über Ziele, Nutzen, Funktionen und Risiken diagnostischer Tests zur Früherkennung von Krebs. Es liefert Hinweise und Argumente, die helfen können, eine Entscheidung für oder gegen einen Test zu treffen. Doch gerade Krebs ist eine Krankheit, über die der Patient gut informiert sein sollte: Was ist Krebs, wie entsteht er, welche Formen gibt es, und: was kann man tun? Das Buch gibt Antworten auf all diese Fragen und dient somit auch als Nachschlagewerk zum Thema.

Den Ratgeber „Krebsfrüherkennung“ gibt es für 19,90 Euro im Buchhandel, im Shop der Stiftung Warentest und unter Tel. 01805 / 00 24 67 (12 Cent/Min. aus dem Festnetz).

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