test Oktober 2003 Damenstrumpfhosen im Test: Woolworth schlägt Wolford

Strumpfhosen sollen passen, gut aussehen und nicht sofort kaputt gehen. Doch die Realität sieht oft anders aus: Viele rutschen, sind unbequem oder nagelneu schon voller Ziehfäden. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt: Eine „gute“ Strumpfhose muss nicht teuer sein.

Für die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test prüfte die Stiftung Warentest 36 Damenstrumpfhosen der Garnstärke um 20 und 40 den und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Eine der besten vier Strumpfhosen ist für 3,30 Euro bei Woolworth erhältlich. Sie heißt „Duft der Rose“. Die mit 24 Euro deutlich teurere Strumpfhose der Exklusivmarke „Wolford“ schnitt schlechter ab. Zwar lobten die Testerinnen das „sehr gute Tragegefühl“, aber im Test der Haltbarkeit konnte die „Wolford“ mit „Duft der Rose“ nicht mithalten. Sie bekam leichter Löcher, Ziehfäden und Laufmaschen.

Insgesamt erreichten die 40-den-Strumpfhosen bessere Testergebnisse, weil sie aufgrund ihrer Garnstärke oft haltbarer sind. Der transparente Look der 20-den-Strumpfhosen bedeutet eben auch, dass sie leichter Laufmaschen bekommen. Neben dem Woolworth-Modell überzeugten bei den 40ern: „nur die Brillant“ (4,10 Euro), „Hudson Feeling“ (6 Euro) und „Elbeo Massage Aktiv“ (10 Euro). Noch etwas billiger als „Duft der Rose“, aber nur knapp „gut“ ist die „Tip Stützstrumpfhose“ (3 Euro). Bei den 20ern bewährten sich: „C&A Bellevue Your 6th Sense“ (4,50 Euro), „Kunert Satin Look“ (7,50 Euro) und „Palmers Ideal Shade“, die allerdings mit 16,60 Euro recht teuer ist. Ausführliche Informationen zum Thema Strumpfhosen finden sich in der Oktober-Ausgabe von test.

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