test Mai 2004 Trekkingräder: Jedes dritte Trekkingrad im Test ging frühzeitig zu Bruch

Gabel-, Lenker- und Rahmenbrüche: 14 der 19 von der Stiftung Warentest geprüften Trekkingräder gingen im Test zu Bruch. Sieben davon mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden, da sie bereits nach wenigen tausend Kilometern brachen und man sie damit nicht auf Radfahrer loslassen kann. Der Hersteller Centurion hat sogar das getestete Modell Siena und zwei weitere Trekkingräder aus seinem Sortiment zurückgerufen. Der Test ergab nämlich einen lebensgefährlichen Bruch der Lenkung nach weniger als einem Zehntel der normalen Lebensdauer.

Die Prüfer testeten die Trekkingräder in vielen Kategorien. Fahrkomfort, Schaltung und Fahrverhalten wurden ebenso geprüft wie Sicherheit und Haltbarkeit. Die größten Mängel stellten die Tester im Bereich Sicherheit fest. Ganz offensichtlich werden in erheblichem Umfang schlechte Teile verbaut. Deshalb fordert die Stiftung Warentest: Die Hersteller müssten zumindest die bruchgefährdeten Komponenten einer rigorosen Qualitätskontrolle unterziehen und dies nicht ihren Kunden als unfreiwilligen Testpiloten überlassen.

Im Test waren 19 Trekkingräder zu Preisen zwischen 280 und 900 Euro. Nur eines davon schnitt „gut“ ab und ist rundum empfehlenswert: das Modell Stevens Jazz für 500 Euro. Ausführliche Informationen zu Trekkingrädern finden sich unter www.test.de/trekkingrad.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Kontakt

Wenn Sie über die Stiftung Warentest berichten oder Expertinnen und Experten interviewen möchten, kontaktieren Sie das Kommunikations-Team.