test Mai 2004 Nur zwei Herdreiniger lösen hartnäckigen Schmutz

Wenn Milch, Suppe oder Soße überkocht und festbrennt, muss man oft kräftig schrubben. Denn nicht alle geprüften Herdreiniger schaffen es, verschmutzte Kochfelder oder Backöfen zu säubern. Große Unterschiede in der Reinigung ermittelte die Stiftung Warentest bei einem Test von elf Spezialreinigern für Glaskeramikfelder und sieben Backofenreinigern. Die Urteile reichten von „sehr gut“ bis „ausreichend“ und sind in der aktuellen Mai-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Nur die beiden Testsieger Ceraclen und Schlecker AS Glaskeramik-reiniger säuberten die Kochflächen bei eingebrannten Verschmutzungen von Bratensoße, passierten Tomaten, einer Mischung aus Schmand und Dosenmilch sowie einem Sud aus Reis und Salzwasser „sehr gut“. Das Schlecker-Produkt bestätigt außerdem, dass auch preiswerte Reiniger gute Arbeit leisten. Ihn erhält man schon für 60 Cent pro 100 Milliliter während Ceraclen 1,50 Euro für 100 Milliliter kostet.

Die sechs Backofenreiniger sollen hartnäckigen Schmutz wie „von selbst“ lösen. Mit Tomaten-Käse-Soße und einer Zucker-Frucht-Mischung wurde nur das Produkt Sidol „gut“ fertig. Bei den meisten Reinigern half auch die Einwirkzeit von mehreren Stunden nicht. Die Tester fanden heraus, dass sich der Schmutz nach 24 Stunden Einwirkzeit nicht besser als nach zwei Stunden löste. Für die Einwirkzeit machen die Hersteller keine eindeutigen Angaben, nur einer nennt eine konkrete Einwirkzeit von 20 Minuten. Ausführliche Informationen zu Herdreinigern finden sich in der Mai-Ausgabe von test.

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